Warum Datenschutz

In Zeiten von Globalisierung, wachsenden Kundenansprüche und der fortschreitenden Digitalisierung werden branchenunabhängig, immer mehr innovative Technologien und intelligente Software eingesetzt, um nicht zuletzt dem zunehmenden Konkurrenzdruck gerecht zu werden. Die umfangreiche Erhebung an Daten sowie deren Nutzung bzw. Verarbeitung, wird in diesem Zusammenhang zum bestimmenden Faktor, um auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen abzusichern.

Insbesondere die technischen Innovationen, wie Internet, E-Mail, Videoüberwachung oder elektronische Zahlungsmethoden ermöglichen komplett neue Geschäftsprozesse und somit neue Chancen der Datensammlung. Diesen neuen Möglichkeiten sind praktisch keine Grenzen gesetzt und wecken somit auch entsprechende Begehrlichkeiten der Datennutzung.

Die Interessen an diesen Daten sind unterschiedlich. So sind es nicht nur private Unternehmen, sondern auch staatliche Behörden, die diese Daten in unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Verbrechensbekämpfung, Terrorabwehr oder Aufklärung von Steuerdelikte nutzen. In privaten Unternehmen stehen insbesondere Marketingzwecke, Preiswettbewerb oder sogar Mitarbeiterüberwachung im Vordergrund.

Ziel des Datenschutzes ist es, mit gesetzlichen Regelungen den Risiken der missbräuchlichen Datennutzung von personenbezogenen Daten vorzubeugen, um Personen vor einer Beeinträchtigung ihrer Persönlichkeits- und Freiheitsrechte zu schützen.

Hierbei werden folgende Hauptprinzipien verfolgt:

  • Datensparsamkeit und Datenvermeidung
  • Erforderlichkeit der Datenverarbeitung
  • Zweckbindung der Datenverarbeitung

Gesetzliche Regelungen 

In Deutschland ist aktuell das Bundesdatenschutzgesetzt (BDSG) die wesentliche Grundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Allerdings finden sich in vielen anderen Gesetzten ebenfalls relevante Vorschriften für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Insbesondere für die elektronische Verarbeitung sind weitere Gesetze, wie das Telemediengesetz (TMG) oder das Telekommunikationsgesetz (TKG) von Bedeutung. Außerdem gibt es weitere Vorschriften für bereichsspezifische Datenschutzregelungen, wie z.B. das Kreditwesengesetz oder das Geldwäschegesetz.

Neben dieser Vielzahl von Gesetzen, wird zusätzlich in Deutschland zwischen öffentlichen und nicht nicht-öffentlichen Stellen unterschieden. So regelt das BDSG die allgemeinen Datenschutzanforderungen, von nicht-öffentlichen Stellen, wie Wirtschaftsunternehmen, Banken, Versicherungen oder Privatkliniken. Für öffentliche Stellen, wie Behörden oder sonstige öffentliche Stellen gibt es jeweils länderspezifische Regelungen in Form von Landesdatenschutzgesetze.

Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das BDGS-neu (spezifische Regelungen für Deutschland) ohne weitere Übergangsfrist in Kraft. Vieles was in dem bisherigen BDSG geregelt wurde, findet sich nun auch in der DS-GVO bzw. BDSG-neu wieder. Allerdings gibt es auch signifikante Änderungen, wie z.B. stärkere Nutzungsrechte (leichter Zugang zu Daten, Recht auf Vergessen, etc.), die Funktionsübertragung oder die ePrivacy-Verordnung. Die massiv erhöhten Sanktionen gehören allerdings zu den relevantesten Veränderungen. So können sich die Bußgelder bis auf eine Höhe von 20 Millionen Euro oder 4 % des gesamten Konzernumsatzes belaufen.

Eine fristgerechte Umsetzung der neuer DS-GVO und dem BDSG-neu sollte somit für alle relevanten Unternehmen von größtem Interesse sein!

Wie können wir Sie unterstützen:

Externer Datenschutzbeauftrage und Datenschutz-Beratung

Gerne übernehmen wir für Sie die Rolle und Aufgaben des Datenschutzbeauftragen und beraten Sie in allen Angelegenheiten Rund um das Thema Datenschutz, basierend auf den Grundsätzen

ZERTIFIZIERT – ZUVERLÄSSIG – ZIELORIENTIERT

Hierbei profitieren Sie von der Spezialisierung mit den entsprechenden Zertifizierungen und Weiterbildungen sowie von den Erfahrungen aus anderen Datenschutz-Mandaten und Partnerschaften. Weitere Vorteile eines extern bestellten Datenschutzbeauftragten sind u.a.:

  • Einsparung von aufwendigen Weiterbildmaßnahmen
  • Transparente Kostenstruktur und keine Bindung interner Mitarbeiter
  • neutrale Position im Unternehmen und unvoreingenommene Herangehensweise
  • flexible Abberufung bzw. Kündigung
  • gesicherte Stellvertretung
  • keine Interessenskonflikte

Unsere Leistungen im Einzelnen:

  • Überwachung der Verfahren, Methoden und Prozesse
  • Erstellung Verfahrensverzeichnisse
  • Mitarbeiter-Einweisung und Vermittlung der datenschutzrechtlichen Grundlagen
  • Überwachung und Koordinierung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
  • Einhaltung der Grundsätze zur Datenvermeidung und Datensparsamkeit
  • Durchführung von Datenschutzaudits
  • Unterstützung und Coaching interner Datenschutzbeauftragte
  • Beratung der Unternehmensleitung sowie einzelner Fachabteilungen
  • Vertretung des Unternehmens gegenüber Externen und der Aufsichtsbehörden
  • Erarbeitung betriebsinterner Richtlinien und Definition adäquater Prozesse

Für Fragen können Sie uns gerne unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Telefon:     +49 151 5943 5862

Email:         kontakt@pehcon.de

oder lassen sie uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular zukommen. Wir melden uns dann selbstverständlich schnellstmöglich bei Ihnen.

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